
Seit ihrer kommerziellen Einführung in England im Jahre 1988 wurde die Larynxmaske kontinuierlich weiterentwickelt. In vielen Anwendungsbereichen hat sie sich, für elektive Eingriffe, als sichere, leicht zu handhabende und weniger traumatische Alternative zur endotrachealen Intubation etabliert.
Hintergrund: Die Intubation mit der Larynxmaske (LMA) in Bauchlage wurde vor 20 Jahren erstmalig beschrieben und wird seitdem in vielen Ländern angewendet. Sicherheitsrisiken stellen die Aspiration bzw. Regurgitation und die Notwendigkeit einer Lagerung auf den Rücken bei Beatmungsproblemen dar.
In Deutschland ist der Schlaganfall die häufigste neurologische Erkrankung, die dritthäufigste Todesursache und die häu‑ figste Einzelursache für eine lebenslange Behinderung. Etwa 80% der Schlaganfälle sind ischämisch bedingt; damit ist die Versorgung von Patienten mit ischämischem Hirninfarkt, sei es in der Akutphase oder während der allgemeinen perioperativen anästhesiologischen Versorgung, für Anästhesisten tägliche Praxis.
Der DRG-Katalog 2013 enthält nur moderate Anpassungen der DRG-Fall‑ pauschalen und Zusatzentgelte. Es ste- hen nun 1.187 DRGs und 156 Zusatzentgelte zur Verfügung. Schwerpunkte in der klassifikatorischen Weiterentwicklung waren insbesondere die Bereiche Intensivmedizin, Extremkosten, Behandlung von Kindern und der Abbau von Konfliktpotential bei der Kodierung.
Die Intensivmedizin stellt den Bereich im Krankenhaus dar, in dem Patienten mit dem höchsten Risiko für Komplikationen und dem höchsten Risiko zu versterben behandelt werden. Die Sicherung der Qualität in der Intensivmedizin ist langjähriger, zentraler Fokus der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin (DGAI).