Hintergrund
Trotz allgemeiner Empfehlungen gibt es noch Defizite in der praktischen Umsetzung von Maßnahmen zur Verbesserung der Patientensicherheit in der Anästhesie. Zu den Ursachen zählen unter anderem ein uneinheitlicher Kenntnisstand sowie Unterschiede in Anwendung, Akzeptanz und Teaminteraktion.
Hintergrund
Klinisch diagnostizierte Sepsisfälle zeigen postmortal häufig keine eindeutigen pathologisch-anatomischen Korrelate. Umgekehrt werden bei Autopsien teils Sepsisbefunde erhoben, ohne dass klinisch eine Sepsis dokumentiert war. Ziel der vorliegenden retrospektiven Studie war es, die Übereinstimmung klinischer und pathologisch-anatomischer Sepsiszeichen zu untersuchen.
Perioperative und traumabedingte Blutungen stellen nach wie vor eine der häufigsten Ursachen für Morbidität und Mortalität in der Akutmedizin dar. Eine rasche und präzise Gerinnungsdiagnostik ist entscheidend, um eine adäquate Hämotherapie einzuleiten und den Verbrauch von allogenen Blutprodukten zu minimieren.
Sepsis und insbesondere der septische Schock mit Multiorganversagen stellen hochkomplexe Krankheitsbilder mit hoher Letalität und erheblichen sozioökonomischen Folgen dar. Zentrales pathophysiologisches Merkmal ist die Vasoplegie mit konsekutivem distributivem Schock. Entscheidend ist das rasche Erkennen dieses vitalen Notfalls und eine adäquate hämodynamische Stabilisierung.
Die vorliegende Kurzversion der Aktualisierung der S3-Leitlinie Präoperative Anämie wurde unter Federführung der Deutschen Gesellschaft für Anästhesiologie und Intensivmedizin e. V. (DGAI) geschrieben und gibt – basierend auf der Analyse und Bewertung der Evidenz nach der GRADE-Methodik für Leitlinien – eine Übersicht über die mit allen relevanten Fachgesellschaften entwickelten Diagnostik- und Behandlungsempfehlungen für eine präoperative Anämie.
Die Behandlung von Patienten mit akutem Atemnotsyndrom (ARDS) umfasst eine lungenprotektive maschinelle Beatmung und, falls erforderlich, den Einsatz extrakorporaler Verfahren, wie zum Beispiel der extrakorporalen Membranoxygenierung (ECMO).
Wir berichten über den Fall einer 25-jährigen Zweitgravida, bei der es nach einer komplikationslosen Spontangeburt im Rahmen des aktiven Managements der Nachgeburtsperiode bei Plazentareten-tion zu einer Uterusinversion mit massiver Blutung und hypovolämem Schock kam.

Xeroderma pigmentosum (XP) is a rare autosomal recessive disease caused an inability to repair DNA pyrimidine dimers caused by ultraviolet (UV) exposure. It was first described in 1874 by Hebra and Kaposi, clinically manifesting as hypersensitivity to sunlight, freckles, and skin cancer, with neurological manifestations described later in 1883. The incidence is highest in Japan at 45 per million, 1 per million in the United States, and 2.3 per million in Western Europe. Both sexes are affected equally by XP [1].